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Ausgekugelte Schulter

Behandlungsoptionen für eine ausgekugelte Schulter: Was Sie wissen sollten

Erfahren Sie, wie Sie Ihre Schulterverletzung effektiv behandeln können

Sehr geehrter Kunde, Patient und/oder (Fach)Arzt,

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen Einblicke in das Thema Schulterauskuglung bieten. Wir beleuchten die Ursachen, unser Vorgehen und die Behandlungsmethoden auf Basis wissenschaftlicher Studien und unserer langjährigen Praxiserfahrung. Ziel ist es, Ihnen vorab fundierte Informationen zu ermöglichen, offene Fragen zu klären und mögliche Unsicherheiten zu beseitigen.

Unter den Gelenkauskugelungen ist die Schulter mit Abstand am häufigsten betroffen. Etwa die Hälfte aller Fälle von Gelenkauskugelungen betrifft die Schulter. Dies ist nicht überraschend, da die Schulterpfanne relativ klein ist. Die Auskugelung der Schulter kann in der Regel durch eine der folgenden Ursachen verursacht werden:

  1. Trauma: Auskugelung nach Sturz oder körperlichem Kontakt.
  2. Non-Trauma: Spontane Auskugelung, häufig bei vorheriger Auskugelung.
  3. Angeboren: Übermäßige Elastizität oder Hypermobilität der Schulterkapsel.

Unsere Seite beantwortet zentrale Fragen zur Schulterauskugelung, erläutert die Gründe dafür, ob eine Operation erforderlich ist, wie die Schulterstabilität verbessert werden kann und vieles mehr.

Die Anatomie

Auf anatomischer Ebene ist die Schulter ein komplexes Gebilde aus insgesamt vier Gelenken:

  1. Das Glenohumeralgelenk: Hier treffen Oberarmknochen und Schulterblatt zusammen. Die Schulterkapsel, auch Rotatorenmanschette genannt, stabilisiert die Verbindung und kleine, aber bedeutende Muskeln spielen eine wesentliche Rolle dabei, den Oberarmkopf in der Pfanne zu halten.

  2. Das AC-Gelenk: Diese Verbindung besteht zwischen dem Schulterdach (Acromion) und dem Schlüsselbein (Clavicula).

  3. Das SC-Gelenk: Hier verbindet sich das Brustbein (Sternum) mit dem Schlüsselbein (Clavicula).

  4. Das scapulathorakale Gelenk: Diese Verbindung des Schulterblatts (Scapula) mit dem Brustkorb (Thorax) wird durch Muskeln im oberen Rückenbereich stabilisiert.

Im Vergleich zur tiefen knöchernen Hüftpfanne kann die Schulterpfanne eher als kleine Schale beschrieben werden. Diese Schale wird durch das Labrum verstärkt, einen Knorpelring, der direkt an der Gelenkpfanne der Schulter ansetzt. Das Labrum ist mit den Muskeln der Rotatorenmanschette verbunden, die zusammen die Schulterkapsel bilden. Diese Muskeln fungieren als dynamische Gelenkpfanne und stabilisieren den Schulterkopf, indem sie sich zur richtigen Zeit anspannen, um Bewegungen zu unterstützen.

Die anatomischen Eigenschaften der Schulter ermöglichen eine große Bewegungsfreiheit des Arms in allen Richtungen, was für ihre Funktionen sehr vorteilhaft ist. Gleichzeitig stellt diese Beweglichkeit eine Herausforderung für die Stabilisierung der Schulter dar.

Wie kommt es zu diesem Problem?

Eine Schulterluxation tritt normalerweise unter folgenden Bedingungen auf:

Trauma: Schulterluxation nach einem Sturz oder Kontakt mit einem Gegner. Diese Art von Verletzung macht über 75 % der Fälle aus. 2

Non-Trauma: Schulterluxation ohne direkten Kontakt. Dies tritt normalerweise auf, wenn die Schulter zuvor schon einmal ausgekugelt war.

Angeboren: Hypermobilität oder Laxität der Schulterkapsel.

Etwa 75 % der Luxationen erfolgen nach vorne, oft durch sportliche Aktivitäten oder Stürze. In 20 % der Fälle tritt die Luxation nach hinten auf, wie bei Verkehrsunfällen, und wird häufig bei der körperlichen Untersuchung übersehen. 3 in 5 % der Fälle tritt die Luxation in verschiedene Richtungen auf, typischerweise bei Hypermobilität. 4

Bei traumatischen Schulterluxationen können mehrere Strukturen beschädigt werden. Die Kapsel und/oder das Labrum können gedehnt oder gerissen sein. Zudem kann es zu einer "Bankart-Läsion" kommen, einer Fraktur am unteren Rand der Schulterpfanne durch den Aufprall. Häufig geht dies mit einer "Hill-Sachs-Läsion" einher, einer Delle im Schulterkopf selbst, die durch eine Röntgenaufnahme sichtbar gemacht werden kann.

Auf der linken Seite des Röntgenbildes ist eine anteriore Schulterluxation sichtbar. Auf der rechten Seite sind eine Hill-Sachs-Läsion (Delle im Schulterkopf) und eine Bankart-Läsion (Fraktur am unteren Ende der Schulterpfanne) zu erkennen.

Informationen über Massagemythen unter:

Die Diagnostik

Bei einer Schulterauskuglung ist die Diagnose in der Regel unkompliziert, da sie durch eine offensichtliche Auskuglung gekennzeichnet ist, die oft eine Repositionierung erfordert. Danach besteht häufig ein instabiles Gefühl und die Sorge vor erneuter Auskuglung. In einigen Fällen kann der Patient bei bestimmten Bewegungen Anzeichen für Instabilität oder Auskuglung zeigen. Traumatische Ursachen gehen oft mit starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einher. Bei nicht-traumatischen Auskuglungen und bestehender Schulterlaxität treten diese Symptome nicht immer auf.

Eine bildgebende Untersuchung ist bei traumatischen Auskuglungen wichtig, um weitere Läsionen und mögliche Frakturen auszuschließen.

Ist eine Operation notwendig?

Nach einer ersten Schulterluxation hoffen Sie natürlich, dass dies nicht erneut passiert. Um das Risiko einer dauerhaften Instabilität abzuschätzen, nutzen wir das PRIS-Tool (Predicting Recurrent Shoulder Instability). Forschungsergebnisse zeigen, dass das Instrument genau vorhersagen kann, wer nach einer ersten Schulterluxation keine dauerhaften Instabilitätssymptome haben wird. Leider kann es nicht genau vorhersagen, wer diese Symptome entwickeln wird. Interessanterweise ereignen sich 90 % der Re-Luxationen innerhalb von zwei Jahren nach der Erstluxation. Wenn also mehr als zwei Jahre seit der Erstluxation vergangen sind, ist die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Luxation ziemlich gering.

Das Risiko einer dauerhaften Instabilität steigt mit jüngerem Alter und wenn der dominante Arm betroffen ist oder eine knöcherne Bankart-Läsion vorliegt. Zudem spielen der Grad der Schmerzen und Einschränkungen im täglichen Leben sowie das Ausmaß der erlebten Angst und Instabilität eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für oder gegen eine Operation. Es ist wichtig zu beachten, dass eine Operation auch keine Garantie für Erfolg ist. Bis zu 50 % der operierten Patienten erleben wiederkehrende Probleme.

Fazit: Nicht jeder, der eine Schulterluxation erleidet, benötigt zwangsläufig eine Operation. Ein intensives Training unter Aufsicht eines erfahrenen Physiotherapeuten kann bei vielen Patienten zu vollständiger Genesung und Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten führen. In der Regel wird eine Operation nur dann in Betracht gezogen, wenn sich nach sechs Monaten keine ausreichende Besserung zeigt.

Was Sie als Patient oder Arzt bei uns erwarten können

Jeder neue Patient erwartet zu Beginn seiner ersten Therapiesitzung ein gründliches Anamnesegespräch mit einem unserer Therapeuten, um relevante Informationen für die Therapie zu sammeln und mögliche Kontraindikationen oder „Red Flags“ auszuschließen. Anschließend führt der Therapeut eine detaillierte Untersuchung durch, um den aktuellen Rehabilitationsstand genau zu bestimmen.

Gemeinsam mit dem Patienten wird ein individuelles Anforderungsprofil erstellt, das speziell auf die täglichen Lebensanforderungen des Patienten zugeschnitten ist. Unser Ziel ist es, einen klaren IST-Zustand objektiv zu definieren und durch eine detaillierte Planung den angestrebten Soll-Zustand zu formulieren. Dieser Prozess wird während der Therapie kontinuierlich überwacht und bewertet, um jederzeit über den aktuellen Leistungsstand des Patienten informiert zu bleiben.

Um diese Methodik weiter zu optimieren und das volle Potenzial der Behandlung auszuschöpfen, bieten wir optional eine erweiterte Therapiedauer an. Diese Zusatzleistung zielt darauf ab, unser Behandlungspotenzial vollständig zu nutzen, eine qualitativ hochwertige Therapie zu gewährleisten und somit das Therapieergebnis zu maximieren. Durch dieses erweiterte Konzept können unsere Therapeuten noch effizienter am Therapieprozess mitwirken.

Wie bereits aus dem Abschnitt "Anatomie" hervorgeht, ist die Schulter das Gelenk im menschlichen Körper, das am häufigsten auskugelt. Dies ist auf die vergleichsweise kleine Schulterpfanne im Verhältnis zum Schulterkopf zurückzuführen.

Aufgrund der minimalen Gelenkkongruenz (die Deckungsgleichheit oder Kontaktfläche des Gelenks) muss die Stabilität des Schultergelenks vor allem durch unsere Muskulatur kompensiert werden.

Nach einer Schulterluxation lohnt es sich, gezieltes Schultertraining durchzuführen, um die Stabilität zu erhöhen und die Wahrscheinlichkeit für erneute Auskuglungen zu verringern. Spezielle Übungen für die kleinen Muskeln, wie beispielsweise die Rotatorenmanschette, sind hierbei entscheidend (vgl. 10, 11).

Diese Übungen zielen darauf ab, schnelle Bewegungen zu kontrollieren, die Muskeln rechtzeitig zu aktivieren und die Feinmotorik sowie die Stabilität des Rumpfes, der Schulterblattmuskulatur und des Schultergelenks selbst zu trainieren.

Besonders zu Beginn ist es sinnvoll, das Vertrauen in die Schulter mittels Übungen in geschlossener Kette aufzubauen. Bei diesen Übungen sind die Hände und/oder Füße fixiert, wie zum Beispiel bei (Wand) Liegestützen und Shoulder Taps.

Sobald das Vertrauen aufgebaut ist und Verbesserungen spürbar sind, ändert sich das Ziel der Übungen. Diese werden nun in einer offenen Kette durchgeführt, bei denen die Hände und/oder Füße während der Übungen frei bewegt werden können. Der Fokus liegt dabei auf Bewegungen, die sich instabil anfühlen könnten. Eine Hauptursache für diese Instabilität ist häufig die Unfähigkeit der Rotatorenmanschette, das Schultergelenk ausreichend zu stabilisieren.

Die Übungen zielen darauf ab, diese Muskeln herauszufordern, sich rechtzeitig und mit der richtigen Intensität anzuspannen. Beispiele hierfür sind Seitheben, Variationen von Drop & Catch, Schulterdrücken, Plyo Push Ups und Wurfübungen.

Eine wichtige Voraussetzung, um diese Übungen sicher durchführen zu können, ist, dass Ihre Schulter wieder voll beweglich ist und im Alltag keine Schmerzen mehr bereitet. Während jeder Übung sollten Sie darauf achten, dass Sie sich sicher fühlen (es sollte nicht das Gefühl bestehen, dass Ihre Schulter jederzeit auskugeln könnte) und dass Sie keine Schmerzen während der Ausführung der Übungen verspüren.

Was kommt als nächstes?

Diese Übungen ermöglichen es Ihnen ernsthaft, Ihr Vertrauen in Ihre Schulter wieder aufzubauen. Wenn Sie feststellen, dass Sie weiterhin Beschwerden haben oder Ihre sportliche Leistung zu 100% abrufen möchten, vereinbaren Sie bitte einen Termin für einen individuell auf Ihre Bedürfnisse und Situation zugeschnittenen Plan.

Fazit

Schulterluxation: Effektive Übungen für mehr Sicherheit und Leistung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Rehabilitation nach einer Schulterluxation ein strukturiertes Vorgehen erfordert, das auf einer gründlichen Diagnose und einer individuellen Therapieplanung basiert. Durch gezielte Übungen zur Stärkung der Schultermuskulatur und zur Verbesserung der Stabilität kann das Vertrauen in die Schulter zurückgewonnen und die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Luxation verringert werden. Es ist entscheidend, dass die Übungen unter Anleitung eines erfahrenen Therapeuten durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass sie korrekt ausgeführt werden und keine weiteren Schäden entstehen. Bei fortbestehenden Beschwerden oder dem Wunsch nach maximaler Leistungsfähigkeit steht eine individuelle Betreuung zur Verfügung, um die Therapie optimal anzupassen und das gewünschte Ergebnis zu erreichen.

Quellenangaben:
  1. Kavaja et al., 2018) Kavaja, L., Lähdeoja, T., Malmivaara, A., & Paavola, M. (2018). Treatment after traumatic shoulder dislocation: a systematic review with a network meta-analysis. British Journal of Sports Medicine, 52(23), 1498–1506.
  2. Finnoff, J. T., Doucette, S., & Hicken, G. (2004). Glenohumeral instability and dislocation. Physical Medicine and Rehabilitation Clinics, 15(3), 575-605.
  3. Dhir, J., Willis, M., Watson, L., Somerville, L., & Sadi, J. (2018). Evidence-Based Review of Clinical Diagnostic Tests and Predictive Clinical Tests That Evaluate Response to Conservative Rehabilitation for Posterior Glenohumeral Instability: A Systematic Review. Sports health, 10(2), 141–145.
  4. Blomquist, J., Solheim, E., Liavaag, S., Schroder, C. P., Espehaug, B., & Havelin, L. I. (2012). Shoulder instability surgery in Norway: the first report from a multicenter register, with 1-year follow-up. Acta orthopaedica, 83(2), 165-170.
  5. Olds, M., Ellis, R., & Kersten, P. (2020). Predicting Recurrent Instability of the Shoulder (PRIS): a valid tool to predict which patients will not have repeat shoulder instability after first-time traumatic anterior dislocation. journal of orthopaedic & sports physical therapy, 50(8), 431-437.
  6. Olds MK, Ellis R, Parmar P, et al. Who will redislocate his/her shoulder? Predicting recurrent instability following a first traumatic anterior shoulder dislocation. BMJ Open Sport & Exercise Medicine 2019;5:e000447. doi:10.1136/ bmjsem-2018-000447
  7. Robinson, C. M., Howes, J., Murdoch, H., Will, E., & Graham, C. (2006). Functional outcome and risk of recurrent instability after primary traumatic anterior shoulder dislocation in young patients. JBJS, 88(11), 2326-2336.
  8. Olds, M. K., Ellis, R., Parmar, P., & Kersten, P. (2019). Who will redislocate his/her shoulder? Predicting recurrent instability following a first traumatic anterior shoulder dislocation. BMJ open sport & exercise medicine, 5(1), e000447.
  9. Torrance, E., Clarke, C. J., Monga, P., Funk, L., & Walton, M. J. (2018). Recurrence after arthroscopic labral repair for traumatic anterior instability in adolescent rugby and contact athletes. The American Journal of Sports Medicine, 46(12), 2969-2974.
  10. Eljabu, W., Klinger, H. M., & Von Knoch, M. (2017). The natural course of shoulder instability and treatment trends: a systematic review. Journal of Orthopaedics and Traumatology, 18(1), 1-8.
  11. Bateman, M., Smith, B. E., Osborne, S. E., & Wilkes, S. R. (2015). Physiotherapy treatment for atraumatic recurrent shoulder instability: early results of a specific exercise protocol using pathology-specific outcome measures. Shoulder & elbow, 7(4), 282-288.

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