Ankündigung

Bandscheiben vorfall

Bandscheibenvorfall, was ist das eigentlich? Wir klären auf!

Haben Sie selbst oder jemand, den Sie kennen, einen Bandscheibenvorfall?

Lieber Kunde, Patient und/oder (Fach)Arzt,

mit dieser Seite möchten wir Ihnen einen Einblick in das Thema Bandscheibenvorfall gewähren, auf dessen Problematik verweisen, unser entsprechendes Vorgehen schildern und unsere Behandlungsmethode erläutern. Hierfür beziehen wir uns ausschließlich auf wissenschaftliche Studien und unsere jahrelange Erfahrung in der Praxis. Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben, sich bereits im Vorhinein besser über die Thematik informieren und offene Fragen oder mögliche Unsicherheiten klären zu können, um so zu verstehen, was eigentlich hinter dieser Diagnose steckt.

Wenn Sie unsere Diagnoseseite zum Thema Rückenschmerzen gelesen haben, wird Ihnen sicherlich aufgefallen sein, dass Rückenprobleme häufig in unserer Gesellschaft auftreten und im Zusammenhang damit, die Bandscheibe genannt wird. Was allerdings viele nicht wissen, ist, dass diese kleine Struktur unseres Körpers häufig ohne triftigen Grund für unsere Rückenprobleme verantwortlich gemacht wird.

Damit Sie ein besseres Verständnis für die Vielfalt der Bandscheibenproblematik(en) bekommen, wollen wir mit dieser Seite etwas zur Aufklärung beitragen und mit einigen hartnäckigen Mythen rund um dieses Thema aufräumen.

Die Anatomie

Verstehen Sie die Struktur der Bandscheiben: ein erster Schritt zur Prävention eines Bandscheibenvorfalls

Bevor wir über den Bandscheibenvorfall sprechen, ist es wichtig, ein Grundverständnis über die Struktur der Bandscheiben zu erlangen. Der menschliche Körper besitzt insgesamt 23 Bandscheiben, die sich zwischen allen Wirbelkörpern befinden. Diese Bandscheiben ermöglichen Bewegung, sorgen für die Verbindung zwischen zwei Wirbelkörpern und absorbieren durch ihre anatomische Struktur Kompressions- und Stoßkräfte. Hier ist ein Überblick über den Aufbau der Bandscheiben:

  • Faserring (Anulus fibrosus): Der Faserring ist eine Gewebeschicht aus Knorpel und Bindegewebe, die den Außenrand einer Bandscheibe bildet. Er sorgt für Stabilität und Schutz der inneren Strukturen der Bandscheibe.
  • Kern (Nucleus pulposus): Der Kern ist der zentral gelegene Anteil der Bandscheibe. Er enthält einen hohen Wasseranteil und wirkt bei Belastung als flexibles Wasserkissen, das Stöße absorbiert und den Druck gleichmäßig verteilt.
  • Endplatte: Die vertebrale Endplatte stellt die Verbindung zwischen Wirbel und Bandscheibe dar und versorgt den inneren Kern mit notwendigen Nährstoffen.

Sucht man nach „Bandscheibe“ bei Google oder auch in Anatomiebüchern, werden unsere Bandscheiben oft dargestellt, als ob es eine ganz klare Trennung gibt zwischen der Faserring und dem Kern. Dies ist allerdings nicht der Fall sowie in dem Bild hier unten sichtbar ist. Darüber hinaus wird oft gesagt, dass der Bandscheibenkern besteht aus einer gallertartigen Flüssigkeit, die bei einem Bandscheibenvorfall austreten würde. Auch dies entspricht nicht die Realität. Der Bandscheibenkern kann man stattdessen besser vergleichen mit einer Kau gummiartiger Masse sowie unten im Bild sichtbar ist.

Unsere Bandscheiben sind, entgegen der landläufigen Meinung, sehr robust und widerstandsfähig. Mehr hierzu folgt später in den Mythen.

Die Bedeutung der Durchblutung und Ernährung der Bandscheiben

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Bandscheibenanatomie ist die Durchblutung. Jede Struktur in unserem Körper benötigt eine Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff. Gleichzeitig müssen Abfallstoffe und Restprodukte aus den Zellen entfernt werden. Während dieser Prozess in den meisten Körperstrukturen durch die Durchblutung gewährleistet wird, stellen die Bandscheiben eine Ausnahme dar.

Die Bandscheiben ernähren sich nicht durch Blutgefäße, da diese, wie im unteren Bild zu sehen ist, kaum vorhanden sind. Stattdessen werden die Bandscheiben durch einen stetigen Wechsel von Be- und Entlastung versorgt, nach dem sogenannten „Schwamm-Prinzip“. Bei Entlastung saugt die Bandscheibe Flüssigkeit aus dem umliegenden Gewebe auf, und bei Belastung gibt sie diese wieder ab.

Genau aus diesem Grund ist die gesamte Körperlänge abends auch bis zu 3 cm geringer als am Morgen. Aufgrund des ständigen Drucks des Körpergewichts bei aufrechter Körperhaltung werden die Bandscheiben durch das Abpressen einer geringen Menge Gewebsflüssigkeit etwas niedriger.

Hier geht zum folgenden Artikel:

Was versteht man unter einem Bandscheibenvorfall?

Bei einem Bandscheibenvorfall (auch als Bandscheibenprolaps bekannt) tritt durch einen Riss des Faserrings Bandscheibengewebe zwischen den Wirbelkörpern hervor. Dieses „vorgefallene“ Gewebe kann auf die Nerven in der Wirbelsäulenregion drücken und diese reizen. Zu unterscheiden vom Bandscheibenvorfall ist die sogenannte Bandscheibenvorwölbung. Eine Bandscheibenvorwölbung (auch Bandscheibenprotrusion genannt) stellt oft die Vorstufe zum Bandscheibenvorfall dar. Im Gegensatz zum Vorfall bleibt bei der Vorwölbung jedoch der äußere Faserring der Bandscheibe intakt. Die schematische Darstellung der beiden Probleme im untenstehenden Bild verdeutlicht dies. Wichtig ist zu beachten, dass der gezeichnete Unterschied zwischen dem Kern und dem Faserring nicht der Realität entspricht.

Wie entsteht das Problem?

Die Ursachen für Bandscheibenprobleme lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen:

  1. Traumatische Ursachen: Diese entstehen durch Gewalteinwirkung auf die Bandscheibe. Traumatische Bandscheibenschäden sind jedoch sehr selten.

  2. Degenerative Ursachen: Diese entstehen durch den fortschreitenden Abbau und die Rückbildung der Bandscheibe aufgrund verschiedener Mechanismen. Die Mehrheit der Bandscheibenprobleme ist auf degenerative Prozesse zurückzuführen.

Inaktivitätsbedingte Degeneration

Ein Hauptgrund für Bandscheibendegeneration in unserer Gesellschaft ist der zunehmend inaktive Lebensstil. Während vor 100 Jahren in Deutschland durchschnittlich 20 km pro Tag gelaufen wurde, beträgt die durchschnittliche tägliche Laufstrecke heute nur noch 800 Meter. Ein Viertel der deutschen Bevölkerung schafft es nicht einmal über 500 Meter am Tag. Diese Veränderung hat weitreichende gesundheitliche Folgen, auch für unsere Bandscheiben.

Durch Bewegungsmangel verliert die Bandscheibe im Laufe der Zeit ihre Fähigkeit, Wasser aufzunehmen. Dies macht sie anfälliger für Verletzungen und beeinträchtigt ihre Funktion. Die maximale Belastbarkeitsgrenze der Bandscheibe wird reduziert. Die Bandscheibendegeneration umfasst eine Vielzahl von Faktoren (siehe Bild unten für eine schematische Übersicht):

  • Riss im Faserring
  • Veränderungen an den vertebralen Endplatten
  • Knöcherne Auswüchse am Wirbelkörper
  • Höhenminderung des Bandscheibenraums
  • Bandscheibenvorwölbung oder Austritt

Altersbedingte Degeneration

Diese Form der Degeneration lässt sich nicht vermeiden, da sie durch den natürlichen Alterungsprozess des Körpers verursacht wird. Daher stellt sie den vermutlich größten Risikofaktor dar. Studien zeigen, dass degenerative Veränderungen der Bandscheiben früher auftreten als in jedem anderen Gewebe, jedoch bleibt dieser Prozess in den meisten Fällen symptomfrei.

Weitere Risikofaktoren der Bandscheibendegeneration

 

  • Lebensstil: Der übermäßige Konsum von Nikotin und Alkohol sowie eine mangelhafte Ernährung können den Stoffwechsel der Bandscheiben beeinträchtigen und zu einer vorzeitigen Degeneration führen.
  • Ernährung und Darmflora: Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass eine unausgeglichene Darmflora chronische Entzündungen begünstigen kann, die eine dauerhafte Aktivierung des Immunsystems zur Folge haben. Dies wirkt sich negativ auf die Gesundheit der Bandscheiben aus.
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Krankheiten wie Arteriosklerose und Diabetes Mellitus können ebenfalls die Degeneration der Bandscheiben fördern.
  • Bindegewebserkrankungen: Solche Erkrankungen können die Versorgung und Durchblutung der Bandscheiben beeinträchtigen.
  • Geschlecht: Männer sind häufiger und früher von Bandscheibendegeneration betroffen als Frauen.
  • Genetische Veranlagung: Es besteht die Möglichkeit, dass Veränderungen der Bandscheiben erblich bedingt sind.

Die Symptome

Es hört sich vielleicht komisch an, aber rein statistisch gesehen verlaufen die meisten Bandscheibenvorfälle komplett symptomlos und stellen die meisten Bandscheibenvorfälle einen Zufallsbefund dar. Dies hat damit zu tun, dass in den letzten Jahren viele Studien durchgeführt worden sind, wo symptomlosen Menschen mit Bildgebung (MRT- oder CT-Untersuchung) beurteilt worden sind. In jeder Altersgruppe werden degenerative Veränderungen, Bandscheibenvorwölbungen und -vorfälle festgestellt ohne jegliche Symptome.

Für den Fall, dass ein Bandscheibenvorfall doch Symptome auslöst, hängen diese Symptome von der Lage und dem Ausmaß des Bandscheibenvorfalls ab:

  • Typische Symptome eines Bandscheibenvorfalls in der Lendenwirbelsäule:
    • (Stechende) Schmerzen im unteren Rückenbereich, ggf. begleitet durch Beinschmerzen.
    • Ausstrahlung der Schmerzen über den Oberschenkel bis zum Kniegelenk und in den Fuß.
    • Verstärkung der Schmerzen durch Husten und/oder Niesen.
    • Empfindungsstörungen, wie zum Beispiel Taubheit und Kribbeln in den Beinen.
    • Muskelschwäche in der unteren Extremität.
    • Lähmungserscheinung in den unteren Extremitäten.
    • Bei seltenen, fortgeschrittenen Bandscheibenvorfällen können Probleme beim Wasserlassen und/oder Stuhlgang in Kombination mit Taubheitsgefühl im Anal- und Genitalbereich, sowie auf der Innenseite der Oberschenkel entstehen. Achtung: dies entspricht einem medizinischen Notfall!
  • Typische Symptome eines Bandscheibenvorfalls in der Halswirbelsäule:
    • Nacken- und/oder Armschmerzen, häufig mit Ausstrahlung zwischen den Schulterblättern.
    • Kopfschmerzen und Schwindel.
    • Schmerzen, Kribbeln oder ein Taubheitsgefühl in den Armen und Fingern.
    • Muskelschwäche in den Armen und Schultern.
    • Lähmungserscheinung im Bereich der Arme.
    • Bei seltenen, fortgeschrittenen Bandscheibenvorfällen können Symptome einer Rückenmarktesskompression, sowie einer Koordinationsstörung und Einschränkung der Feinmotorik der Finger entstehen.

Die Symptome eines Bandscheibenvorfalls der Brustwirbelsäule sind nicht explizit mit aufgelistet, weil Bandscheibenvorfälle in diesem Bereich viel seltener sind als ein Vorfall in der Hals- oder Lendenwirbelsäule. Dies hat damit zu tun, dass die Brustwirbelsäule durch das Rippenskelett eine zusätzliche Verstärkung enthält.

Die Diagnostik

Diagnose eines Bandscheibenvorfalls: Die wichtigsten Untersuchungsmethoden

Anamnesegespräch

Zu Beginn der Diagnosestellung steht immer ein ausführliches Anamnesegespräch. Hierbei werden Fragen zur bestehenden Problematik, dem Verlauf und den körperlichen Einschränkungen gestellt, um ein genaues Bild der Beschwerden zu erhalten.

Körperliche Untersuchung

Im Anschluss folgt die körperliche Untersuchung. Dabei werden verschiedene Bewegungen und Funktionen getestet sowie Schmerzprovokations- und Reduktionstests durchgeführt, um die Ursache der Beschwerden weiter einzugrenzen.

Bildgebende Diagnostik

Falls erforderlich, kann eine bildgebende Diagnostik in Form von Röntgen-, CT- oder MRT-Untersuchungen durchgeführt werden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass bildgebende Verfahren optional sind und nur bei Verdacht auf ernsthafte Erkrankungen ärztlich angeordnet werden sollten.

Warum ist dies so?

Bildgebende Diagnostik wird zwar oft als Goldstandard angesehen, aber ihre Anwendung sollte gut überlegt sein. Statistiken aus dem Jahr 2015 zeigen, dass in Deutschland etwa 22% aller Patienten mit Rückenschmerzen mindestens eine bildgebende Untersuchung erhielten. Diese häufige Anwendung wird seit Jahrzehnten beobachtet.

Bildgebende Verfahren: Nutzen und Einschränkungen

(Schwere) Rückenschmerzen, die plötzlich auftreten und mehrere Wochen anhalten, können sehr beunruhigend sein. Viele Patienten möchten daher einen Scan machen lassen, um die Ursache herauszufinden.

Jedoch zeigt die bildgebende Diagnostik bei Rückenschmerzen nur selten die genaue Ursache. Es gibt zwei Hauptprobleme bei der Verwendung von bildgebenden Verfahren:

  1. Fehlalarme, Bildgebende Verfahren führen oft zu Fehlalarmen. In den Aufnahmen findet man immer einen „Grund“ für die Beschwerden, der jedoch nicht immer der alleinige Schmerzgenerator ist. Studien zeigen, dass Menschen ohne Rückenschmerzen in MRT-Befunden genauso viele Veränderungen wie Arthrose oder Bandscheibenauffälligkeiten aufweisen. Dies gilt nicht nur für die Wirbelsäule, sondern für alle Gelenke.
  1. Hohe Variabilität in der Interpretation eine Studie aus dem Jahr 2017 zeigt, dass bei einem Patienten mit stabilen, aber chronischen Rückenschmerzen, der innerhalb von drei Wochen zehn verschiedene Untersuchungen in zehn verschiedenen Zentren durchführte, insgesamt 49 verschiedene Probleme diagnostiziert wurden. Kein einziger dieser Befunde wurde von allen Radiologen übereinstimmend erkannt. Was ein Radiologe als Bandscheibenvorfall interpretiert, kann für einen anderen eine degenerative Bandscheibenerkrankung sein.

Fazit zur bildgebenden Diagnostik

Dies bedeutet nicht, dass bildgebende Diagnostik nutzlos ist oder niemals verwendet werden sollte. Bildgebende Verfahren sind äußerst wertvoll, wenn Hinweise auf eine schwerwiegende Erkrankung vorliegen. In solchen Fällen ermöglichen MRT-, CT- und Röntgenuntersuchungen eine schnelle und präzise Diagnose und damit eine zügige Behandlung. Die Wahrscheinlichkeit, dass Rückenschmerzen auf eine spezifische und/oder schwerwiegende Erkrankung hinweisen, liegt jedoch bei weniger als 1 %.

Die unsachgemäße Anordnung und Verwendung von Scans kann zu unnötigen Sorgen und Problemen führen, die mehr Schaden als Nutzen verursachen. Eine Untersuchung von über 57.000 älteren Menschen mit Rückenschmerzen ohne Hinweise auf ernsthafte Pathologien zeigte, dass 46 % ohne klinischen Grund eine frühzeitige Bildgebung erhielten. Diese Patienten nahmen länger starke Schmerzmittel in höheren Dosen ein, erhielten mehr Injektionen und Operationen und hatten ein höheres Risiko für langfristige Schmerzen als diejenigen, die keine bildgebende Diagnostik erhielten.

Die Mythen

Es gibt wahrscheinlich nur wenige Themen in der Physiotherapie und Medizin, über die so viele Mythen kursieren wie über den Bandscheibenvorfall. Leider werden diese Mythen nicht nur von einem Großteil der Bevölkerung als Wahrheit angesehen, sondern auch teilweise von Fachkollegen und Schulungsinstitutionen verbreitet. Diese Mythen führen zu falschen Informationen und können potenziell sogar gefährlich sein!

Wir haben uns intensiv mit den häufigsten Mythen beschäftigt und diese im Lichte der wissenschaftlichen Erkenntnisse analysiert. Seien Sie bereit für eine ausführliche und endgültige Klärung dieser Missverständnisse.

Mythos: „Meine Bandscheibe(n) ist/sind verrutscht!“

Bandscheiben können weder herausgedrückt noch verrutschen, da sie durch starke Bänder, Muskeln und knöcherne Strukturen fest fixiert sind. Darüber hinaus sind unsere Bandscheiben über die vertebrale Endplatte direkt mit den darüber- und darunterliegenden Wirbelkörpern verankert. Diese stabile Verankerung macht es unmöglich, dass Bandscheiben einfach verrutschen können. Das Bild hier unten veranschaulicht diese feste Verankerung anschaulich.

Rückenschmerzen und die Rolle der Bandscheibe

„Meine Rückenschmerzen sind (nur) auf meine Bandscheibe zurückzuführen!“

Rückenschmerzen haben vielfältige Ursachen und lassen sich nicht einfach auf eine einzige Struktur reduzieren. Bandscheibenveränderungen stehen nur in geringem Zusammenhang mit Rückenschmerzen. Selbst wenn eine bildgebende Diagnostik (CT oder MRT) eine Bandscheibenveränderung oder -degeneration zeigt, ist oft kein direkter Zusammenhang zu Ihren Rückenschmerzen gegeben. Viele Menschen mit degenerativen Bandscheibenveränderungen sind völlig symptomfrei, und diese Veränderungen werden häufig nur zufällig entdeckt.

„Je größer der Bandscheibenschaden, desto mehr Schmerzen.“

Viele Menschen mit Bandscheibenvorfällen oder Bandscheibenveränderungen haben keine Symptome. Druck auf eine Nervenwurzel verursacht nicht zwangsläufig Schmerzen, und schwere Symptome können auch ohne Anzeichen einer Nervenkompression auftreten. Studien zeigen, dass die Größe eines Bandscheibenvorfalls nicht direkt mit der Intensität der Schmerzen korreliert.

„Bei Bandscheibenproblemen darf man keinen Sport machen!“

Es gibt weit verbreitete Überzeugungen, dass bei Bandscheibenproblemen nur bestimmte „rückenschonende“ Sportarten ausgeübt werden dürfen. Häufig wird dies mit der Stoßbelastung für die Wirbelsäule begründet. Sportliche Aktivität hat jedoch positive Effekte auf die Bandscheibengesundheit, da sie den Stoffwechsel aktiviert. Studien haben gezeigt, dass Sportler aufgrund der besseren Hydration gesündere Bandscheiben haben, und dies gilt auch für Sportarten mit Stoßbelastung.

Behandlungsmöglichkeiten

„Da helfen nur passive Behandlungen wie Massage, Wärme und manuelle Therapie.“

Ein inaktiver Lebensstil ist heutzutage der Hauptgrund für die meisten Bandscheibenvorfälle. Daher liegt die Lösung des Problems nicht in passiven Behandlungen. Betrachten wir die Wirksamkeit der drei genannten Therapieformen aus wissenschaftlicher Sicht:

  • Massage: Wissenschaftliche Studien und Leitlinien haben gezeigt, dass Massagen bei Rückenproblemen nicht so wirksam sind wie früher angenommen. Daher wird die Massagetherapie bei uns nicht häufig eingesetzt.
  • Wärmetherapie: Der Nutzen einer Wärmetherapie ist wissenschaftlich unklar. Wenn sie verordnet wird, dann nur in Kombination mit aktiven Maßnahmen.
  • Mobilisation und Manipulation der Wirbelsäule: Diese Methoden erzielen bei Rückenschmerzen oder Bandscheibenproblemen nur moderate Effekte. Genauso wie bei der Osteopathie handelt es sich um ergänzende Maßnahmen, die eine aktive Beteiligung des Patienten erfordern.

Operation: Ja oder Nein?

Die gute Nachricht ist, dass der Körper in der Lage ist, etwa zwei Drittel aller Bandscheibenvorfälle selbst zu heilen. Interessanterweise heilen ausgeprägtere Bandscheibenvorfälle besser als kleinere. Studien zeigen keinen signifikanten Vorteil einer operativen Therapie gegenüber einer nicht-operativen Behandlung. Gleichzeitig bergen Operationen immer Risiken und Komplikationen. Untersuchungen der AOK Nordwest und der Techniker Krankenkasse zeigen, dass 8 von 10 Rückenoperationen unnötig sind, darunter auch Bandscheibenoperationen.

Natürlich bedeutet das nicht, dass jede Operation unnötig ist, aber es zeigt, dass eine Operation gründlich überdacht werden sollte.

Was können Sie als Patient oder Arzt bei/von uns erwarten?

Für Patienten:

  1. Umfassende Anamnese und Untersuchung: Zu Beginn der ersten Therapiesitzung wird ein ausführliches Anamnesegespräch mit einem unserer Therapeuten geführt, um alle relevanten Informationen zu sammeln. Anschließend erfolgt eine gründliche Untersuchung, um den aktuellen Rehabilitationsstand präzise zu bestimmen. Dabei werden Risikofaktoren identifiziert und nach klinischen Zeichen und Symptomen gesucht, die auf spezifische Rückenerkrankungen hindeuten könnten. Diese „Red Flags“ beinhalten unter anderem die medizinische Vorgeschichte, Blasen-/Darmsymptome, motorische Schwäche oder Empfindungsstörungen im Beinbereich, Fieber, nächtliche Schweißausbrüche, unerklärlichen Gewichtsverlust usw. Sollte ein Verdacht auf eine oder mehrere Red Flags bestehen, verweisen wir Sie an den behandelnden Arzt zurück. In den meisten Fällen ist dies jedoch nicht notwendig.

  2. Individuelles Anforderungsprofil: Gemeinsam mit Ihnen erstellen wir ein individuelles Anforderungsprofil, das auf Ihre täglichen Bedürfnisse abgestimmt ist. Ziel ist es, einen klar definierten IST-Zustand festzulegen und durch erste Planungen den zu erreichenden Soll-Zustand zu formulieren. Dieser Prozess wird kontinuierlich überwacht und angepasst, um jederzeit über den aktuellen Leistungsstand informiert zu sein.

  3. Erweiterte Therapiezeit: Optional bieten wir die Möglichkeit der erweiterten Therapiezeit an, um das Behandlungspotenzial voll auszuschöpfen und qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen. Diese Zusatzleistung ermöglicht es unseren Therapeuten, noch effizienter am Therapieprozess zu arbeiten und das bestmögliche Therapieergebnis zu erreichen.

Unser Vorgehen bei Bandscheibenproblemen und -vorfällen:

Die Behandlung von Bandscheibenproblemen variiert je nach den individuellen Einflussfaktoren und gestaltet sich daher sehr vielfältig. Unser Ziel ist es, dass Sie als Patient durch die Therapie in der Lage sind, Ihre Beschwerden und Gesundheit eigenständig zu unterstützen und präventiv gegen erneute Bandscheibenprobleme vorzugehen. Im Vordergrund stehen eine erhöhte allgemeine und spezifische körperliche Aktivität, Lifestyle-Optimierung, Verhaltensänderung und umfassende Edukation.

  1. Patientenedukation: Wir legen großen Wert auf die Erklärung und Beratung, da Therapie nur funktioniert, wenn man das „Warum“ versteht. Wir nehmen uns während des Behandlungsverlaufs viel Zeit für Ihre Fragen und haben diese Seite entwickelt, um Sie noch besser informieren und beraten zu können.

  2. Erhöhte Aktivität: Da die Bandscheibe kaum durch Blutgefäße versorgt wird, muss sie alle Nährstoffe aus dem umliegenden Gewebe aufnehmen. Dies ist nur durch einen ständigen Wechsel von Be- und Entlastung möglich (Schwamm-Prinzip). Wir fördern dies durch aktive Therapie, indem sowohl die spezifische als auch die allgemeine Aktivität erhöht wird.

Erhöhung der spezifischen Aktivität

Notwendigkeit und Nutzen körperlicher Aktivität für die Bandscheibe

Eine Belastung durch körperliche Aktivität ist für die Bandscheibe essenziell, um ihre normale Funktion und Integrität zu gewährleisten. Diese Belastung unterstützt das Eindringen von Nährstoffen und das Herausdrücken von Stoffwechselprodukten. Mehrere Studien belegen, dass Training zu einer verbesserten Anpassung der Bandscheibe führt, wie etwa einer größeren Bandscheibenhöhe und einer besseren Wasserversorgung.

Gezieltes Training in der Therapie

Während der Therapie werden wir ein gezieltes Training durchführen, um die spezifische Aktivität zu erhöhen. Je nach Lage des Bandscheibenvorfalls werden unterschiedliche Übungen durchgeführt, die das betroffene Gebiet gezielt belasten. Es ist wichtig, dass während der Übungen eine Kompression bzw. ein Druckaufbau in der Wirbelsäule stattfindet, um den "Schwamm-Effekt" zu nutzen. Das heißt, die Bandscheibe wird ausgedrückt, damit sie sich anschließend mit frischem Wasser auffüllen kann. Alle Übungen werden schmerzfrei, langsam und kontrolliert durchgeführt.

Übungen für verschiedene Bereiche der Wirbelsäule

Halswirbelsäule (HWS): Ein Beispiel für ein Übungsgerät bei einem Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule ist unser MAKS-Sandsack. Dieses Trainingsgerät wurde entwickelt, nachdem Michael Bol während seiner Zeit als Therapeut in Simbabwe beobachtet hatte, dass Menschen dort schwere Lasten (bis zu 70 kg) über mehrere Kilometer auf dem Kopf tragen. Trotz dieser hohen Belastung begegnete er in seiner Praxis in Simbabwe keiner Person mit Nacken- oder Rückenschmerzen.

Lendenwirbelsäule (LWS): Ein Beispiel für eine Übung bei einem Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule ist die Beinpresse. Wenn die Beinpresse im Liegen ausgeführt wird, muss das eingestellte Gewicht auf den Schultern "getragen" werden. Dies führt zu einem Druckaufbau in der Wirbelsäule, wodurch die Versorgung der Bandscheibe optimiert werden kann. Wichtig hierbei ist, dass nur eine kleine Bewegung erforderlich ist – eine minimale Kniebeugung reicht aus, um den notwendigen Druckaufbau zu ermöglichen.

Durch diese spezifischen und gezielten Übungen wird die notwendige Belastung für die Bandscheibe geschaffen, um ihre Gesundheit und Funktion langfristig zu unterstützen.

Diese Übungen werden je nach der genauen Lage des Bandscheibenvorfalls angepasst und gemeinsam mit dem Patienten wird ein individueller Trainingsplan erstellt. Dieser Plan wird im Laufe der Zeit genau überwacht und kontinuierlich angepasst, um sicherzustellen, dass die Bandscheiben sich optimal an die progressive Belastungssteigerung anpassen können.

Für einen nachhaltigen Erfolg ist es sinnvoll, dieses Training über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig durchzuführen, idealerweise mehrmals pro Woche bis hin zu mehrmals täglich. Da wir in der Physiotherapie zeitlich und hinsichtlich der Häufigkeit unserer Sitzungen eingeschränkt sind, bieten wir Ihnen verschiedene Optionen an, um häufigere und längere Trainingseinheiten zu ermöglichen.

Erhöhung der allgemeinen Aktivität

Studien haben gezeigt, dass aktive Menschen im Vergleich zu inaktiven Personen positive Effekte auf ihre Bandscheiben haben. Inaktive Menschen zeigen einen größeren Höhenverlust und eine schnellere Alterung der Bandscheiben.

Eine allgemeine Aktivitätssteigerung wird durch tägliche Bewegung von 20 bis 40 Minuten erreicht, wobei eine Herzfrequenz von etwa 140 angestrebt wird. Dies könnte auch durch das Erreichen von rund 10.000 Schritten täglich geschehen. Diese erhöhte allgemeine Aktivität oder die 10.000 Schritte werden aus Zeitgründen nicht während der Therapie durchgeführt und stellen Ihre wichtigste "Hausaufgabe" dar.

Ergänzende Maßnahmen zur aktiven Therapie

Zusätzlich zur aktiven Therapie können bei Bedarf Techniken der manuellen Therapie (wie Mobilisation oder Manipulationen der Wirbelsäule) oder der Osteopathie eingesetzt werden. Diese Methoden dienen jedoch nur als ergänzende Maßnahmen und sollen in der Regel die Voraussetzungen für eine aktive Therapie schaffen.

Verhaltensänderung & Lifestyle-Optimierung

Ein aktiver Lebensstil und Sport können die Gesundheit der Bandscheiben erheblich verbessern. Darüber hinaus gibt es viele weitere Lifestyle-Faktoren, die berücksichtigt werden sollten, um ähnliche positive Effekte zu erzielen. Ein gesunder Lebensstil umfasst nicht nur körperliche Aktivität, sondern beeinflusst auch die allgemeine Gesundheit und die Regenerationsfähigkeit bei einem diagnostizierten Bandscheibenvorfall.

Physiotherapie als Reiztherapie

In der Physiotherapie setzen wir gezielte Reize (Behandlungstechniken oder -methoden), um bestimmte Effekte zu erzielen. Viele Faktoren beeinflussen, wie diese Reize verarbeitet werden. Eine gesunde, sportliche Person wird eher positiv auf diese Reize reagieren als jemand, der sich ungesund ernährt, unter ständigem Stress steht und Schlafstörungen hat. Um diese Faktoren zu optimieren, haben wir mehrere Blogs und Leitfäden erstellt, in denen Sie sich informieren können. Unsere Aufgabe ist es, diese Faktoren zu identifizieren und, wenn relevant, in die Therapie zu integrieren.

Ernährung und Bandscheibengesundheit

Wie bereits bei den Risikofaktoren erwähnt, spielt auch unsere Ernährung eine wichtige Rolle bei der Entstehung eines Bandscheibenvorfalls. Sie fragen sich vielleicht, wie diese beiden Aspekte miteinander verbunden sind.

Unsere Ernährung beeinflusst die Darmflora, eine Vielzahl von Mikroorganismen, die den Darm besiedeln und für den Menschen lebenswichtig sind. Durch Ernährung und Lebensstil können wir unsere Darmflora sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Bei einer negativen Beeinflussung kann die Darmflora die Bandscheiben auf zwei Arten beeinflussen:

  1. Bakterien können aus dem Darm in die Blutbahn gelangen und so die Bandscheibe über die (minimale) Durchblutung des Faserrings erreichen. Dieser Prozess wird in der folgenden Abbildung schematisch dargestellt.
  2. Die Darmflora reguliert die Nahrungsaufnahme und Nährstoffverarbeitung im Darm und kann somit auch die Versorgung der Bandscheibe beeinflussen.

Durch eine ganzheitliche Betrachtung von körperlicher Aktivität, Ernährung und weiteren Lifestyle-Faktoren streben wir an, Ihre Bandscheibengesundheit und allgemeine Gesundheit optimal zu unterstützen und zu fördern.

Studien belegen den Einfluss der Ernährung auf Bandscheibenprobleme

Forschungsergebnisse zeigen, dass unsere Ernährung nicht nur zur Entstehung eines Bandscheibenvorfalls beitragen kann, sondern auch die Versorgung der Bandscheiben beeinflusst und somit aktiv zur Degeneration beiträgt. In dem Blog unten erläutern wir, welche Anzeichen und Symptome auf einen ungesunden Darm hinweisen können, welche Ursachen hierfür verantwortlich sind und wie Sie Ihre Darmflora durch Ernährungs- und Lifestyle-Änderungen positiv beeinflussen können.

Gemeinsam das Beste aus Ihrer Therapie herausholen

Um ein optimales Therapieergebnis zu erzielen, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Therapeuten und Patienten unerlässlich. Mit dieser Seite möchten wir Ihnen eine umfassende Übersicht über die Problematik bieten. Die Diagnose „Bandscheibenvorfall“ bedeutet keinesfalls das Ende der Welt, und die meisten damit verbundenen Beschwerden lassen sich in der Regel gut behandeln. Wir zeigen Ihnen den Weg und begleiten Sie während des gesamten Therapieprozesses. Wenn Sie sich auf unsere Expertise verlassen, kooperieren und Verantwortung übernehmen, steht Ihnen ein vielversprechendes Ergebnis bevor.

Einführungsgespräch und gründliche Untersuchung

Zu Beginn jeder neuen Therapieeinheit führen wir ein ausführliches Anamnesegespräch mit Ihnen, um alle relevanten Informationen für die Therapie zu erfassen. Anschließend folgt eine gründliche Untersuchung durch unseren Therapeuten, um den aktuellen Rehabilitationsstatus genau zu bestimmen. Dabei werden Risikofaktoren identifiziert und wir fragen nach klinischen Zeichen und Symptomen, die auf eine spezifische Rückenerkrankung hinweisen könnten. Sollten wir während des Anamnesegesprächs oder der körperlichen Untersuchung Anzeichen für sogenannte „Red Flags“ (z.B. Blasen-/Darmsymptome, motorische Schwäche, Fieber, nächtliche Schweißausbrüche, unerklärlicher Gewichtsverlust) feststellen, verweisen wir Sie zurück an Ihren behandelnden Arzt. Dies ist jedoch in den meisten Fällen nicht erforderlich.

Erstellung eines individuellen Trainingsplans

Gemeinsam mit Ihnen erstellen wir ein individuelles Anforderungsprofil, das speziell auf Ihre täglichen Anforderungen abgestimmt ist. Ziel ist es, einen klar definierten IST-Zustand zu erfassen und erste Planungen für den angestrebten Soll-Zustand zu formulieren. Dieser Prozess wird durch regelmäßige Überwachung und Anpassung der Therapie begleitet, um stets über Ihren aktuellen Leistungsstand informiert zu sein.

Erhöhung der spezifischen und allgemeinen Aktivität

Spezifische Aktivität

Eine gezielte Belastung durch körperliche Aktivität ist für die Bandscheibe unerlässlich, um ihre normale Funktion und Integrität zu erhalten. Studien belegen, dass Training zu einer besseren Anpassung der Bandscheiben führt, wie z.B. einer größeren Höhe und besseren Wasserversorgung. Während der Therapie führen wir ein gezieltes Training durch, das auf die betroffene Region abgestimmt ist. Wichtig ist, dass die Übungen schmerzfrei, langsam und kontrolliert durchgeführt werden, um einen optimalen Druckaufbau in der Wirbelsäule zu gewährleisten.

Allgemeine Aktivität

Aktive Menschen haben nachweislich positivere Effekte auf ihre Bandscheiben als inaktive Menschen. Eine tägliche Bewegung von 20 bis 40 Minuten mit einer Herzfrequenz von etwa 140 oder das Erreichen von rund 10.000 Schritten pro Tag kann die allgemeine Aktivität erhöhen. Diese Aktivität stellt Ihre wichtigste „Hausaufgabe“ dar und wird nicht während der Therapie durchgeführt.

Ergänzende Maßnahmen

Zusätzlich zur aktiven Therapie können Techniken der manuellen Therapie oder Osteopathie angewendet werden, um die Voraussetzungen für eine aktive Therapie zu schaffen. Diese Methoden dienen jedoch lediglich als ergänzende Maßnahmen.

Verhaltensänderung und Lifestyle-Optimierung

Ein gesunder Lebensstil, der körperliche Aktivität und Sport beinhaltet, kann die Bandscheibengesundheit erheblich verbessern. Weitere wichtige Faktoren, die zu berücksichtigen sind, umfassen Ernährung, Stressbewältigung und Schlafqualität. Unsere Blogs und Leitfäden bieten Ihnen umfassende Informationen, wie Sie diese Aspekte optimieren können.

Durch eine ganzheitliche Betrachtung aller relevanten Faktoren und eine enge Zusammenarbeit mit Ihnen möchten wir die bestmöglichen Ergebnisse in Ihrer Therapie erzielen. Verlassen Sie sich auf unsere Kompetenz, kooperieren Sie aktiv und übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Gesundheit – gemeinsam erreichen wir vielversprechende Ergebnisse.

Fazit

Erfolgreiche Bandscheibentherapie durch aktive Mitarbeit und ganzheitliche Ansätze

Eine erfolgreiche Bandscheibentherapie erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Patient und Therapeut sowie eine ganzheitliche Betrachtung der Gesundheitsfaktoren. Durch gezielte Erhöhung der spezifischen und allgemeinen Aktivität, Verhaltensänderungen und Lifestyle-Optimierung können Beschwerden effektiv behandelt und zukünftigen Problemen vorgebeugt werden. Mit einem individuellen Trainingsplan und umfassender Patientenedukation begleiten wir Sie auf dem Weg zu einem beschwerdefreien Leben.

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